Future Fit Experience

waff – Wiener Arbeitnehmer*innen Förderungsfonds

Die Future Fit Experience war Teil des Future Fit Festivals 2025 – Wiens Festival für Jobs und Skills der Zukunft. Von April bis Juni 2025 bot das Festival mit über 265 Veranstaltungen in ganz Wien ein breites Spektrum an beruflicher Orientierung und Weiterbildung für rund 28.600 Besucher:innen. Als Festivalzentrale des Future Fit Festivals diente die interaktive Erlebniswelt in den denkmalgeschützten Hofstallungen des Wiener MuseumsQuartiers. Die Future Fit Experience bot insbesondere Jugendlichen und Erwachsenen einen spielerischen Zugang zu Berufs- und Weiterbildungsthemen. Ziel war es, Orientierung zu geben, individuelle Interessen zu wecken und zur Teilnahme an weiterführenden Angeboten zu motivieren. 7reasons wurde mit der Medienplanung und Produktion beauftragt.

Kundin: waff, Stadt Wien Marketing
Architektur: pla.net architects zt gmbh
Kuration: Nadia Rapp-Wimberger
Kurationskonzept: Nadia Rapp-Wimberger, Jeanny Gucher, Future Experience Forum
Grafik: BauerUND, BTTR.AGENCY
Medienplanung und Produktion: 7reasons
Fotos: Klaus Pichler

Ein Auszug der interaktiven Stationen:

Knacke den Code

Medienstation mit analogen Elementen

Ein physisches Zahlenschloss muss geknackt werden, indem man eine mathematische Gleichung löst. Auf dem Screen ist eine Gleichung zu sehen, die es zu lösen gilt. Die Gleichungen können in Schwierigkeit und Art variieren. Die Lösung ergibt die Kombination für das Zahlenschloss. Sie wird dann auf dem analogen Schloss eingestellt. Stimmt die Lösung, öffnet sich das Schloss mit einem Klickgeräusch und auf dem Screen erscheint eine Bestätigung.

Stabile Verbindungen

Interaktive digitale Medienstation

Es soll eine Brücke gebaut werden, die ein bestimmtes Gewicht tragen kann. Bauteile stehen zur Verfügung, die zusammengesetzt werden müssen. Dann wird getestet.

Konflikte spielend lösen

Interaktive digitale Medienstation

Anhand von typischen Konfliktsituationen im Kindergarten wird die Fähigkeit, Konflikte zu lösen und Entscheidungen zu treffen getestet. Es erscheinen Situationen wie:

  • Streit um Spielzeug
  • Ausschluss eines Kindes beim Spielen
  • Ein Kind verletzt versehentlich ein anderes Kind beim Spielen.

Die Besucher bekommen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl, wie sie reagieren würden. Dann wird eine kurze Erklärung gegeben, wie effektiv die Wahl war (z.B. Konfliktbarometer), und warum bestimmte Methoden besser funktionieren als andere. Am Ende gibt es ein Punkteergebnis.

Gefühlsnavigator

Interaktive digitale Medienstation

Die Besucher sollen die Emotionen im Gesichtsausdruck anderer Menschen erkennen und sie mit passenden Eigenschaftswörtern beschreiben.

Ablauf: Zu sehen ist eine Person in zufälliger Reihenfolge, die eine Vielfalt von Gefühlen (Freude, Traurigkeit, Wut, Überraschung, Angst, Ekel etc.) deutlich zeigt. Unter jedem Gesicht erscheinen eine Reihe von Adjektiven, die verschiedene Emotionen beschreiben, z. B. „fröhlich“, „besorgt“, „verwirrt“, „ängstlich“, „entspannt“, „wütend“, „überrascht“. Es ist das Wort auszuwählen, das die dargestellte Emotion am besten beschreibt. Die Besucher können das passende Eigenschaftswort entweder per Drag-and-Drop auf das Gesicht ziehen oder es per Fingertipp direkt auswählen.

Schwierigkeit: Die Gefühle können immer schwerer zu deuten sein.

Feedback: Richtig oder falsch: Bei richtiger Wahl leuchtet der Bildschirm grün (oder grüner Haken) und zeigt eine kurze Erklärung (z. B. „Ein aufmerksamer Blick und hochgezogene Augenbrauen zeigen Überraschung.“). Wenn die Auswahl falsch ist, erscheint ein rotes X und kann eine kurze Erklärung lesen, warum die Emotion nicht richtig war. Für jede richtige Zuordnung gibt es Punkte. Je schneller und genauer die Zuordnung erfolgt, desto mehr Punkte werden vergeben.

Bilder: (c) Melanie Flicker

Robotik-Challenge

Medienstation mit analogen Elementen

Auf der Spielfläche Tisch befindet sich ein detailreiches Stadtmodell. Jeder Teilnehmer hat einen programmierbaren Roboter zur Verfügung und steuert diesen durch einen Parcours, indem er entsprechende Befehle eingibt. Dabei wird die logische Abfolge von Programmierprozessen vermittelt und praktisch erlernt. Das Stadtmodell wurde modelliert und anschließend mithilfe eines 3D-Druckverfahrens gefertigt.

Sort it smart

Interaktive digitale Medienstation

Auf einem Touchscreen-Display ist ein Fließband zu sehen, auf dem verschiedene Materialien wie Plastik, Metall, Glas, Papier und organische Stoffe vorbeiziehen.

Ziel: Die Besucher sortieren die Objekte per Drag-and-Drop in die richtigen Behälter oder Recyclingtonnen. Dafür steht nur begrenzte Zeit zur Verfügung, nämlich bevor die Stoffe das Ende des Fließbands erreichen.

Schwierigkeitsebenen: Am Anfang sind die Materialien einfach zu erkennen, z.B. Plastikflaschen, Dosen oder Zeitungen. In höheren Levels erscheinen Mischmaterialien, wie Tetrapaks oder beschichtetes Papier.

Waldretter

Interaktive digitale Medienstation

In einer interaktiven Ökosystem-Simulation gestalten die Teilnehmenden die Aufforstung einer Fläche zu einem klimafitten Wald. Dabei treffen sie Entscheidungen zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung, wählen geeignete Pflanzenarten aus, schützen heimische Tierarten und entwickeln Strategien.

Medimix

Medienstation mit analogen Elementen

Im Spital werden täglich Medikamente gemischt. Dabei kommt es auf Genauigkeit und die Auswahl der richtigen Inhaltsstoffe an. Die Besucher:innen können an dieser Station Ihre Feingefühl testen.

Auswertungsmaschine

Interaktive digitale Medienstation

Nach Eingabe der jeweiligen erreichten Punkte bei den Stationen zeigt das Diagramm, wie stark die Person zu jedem der drei Bereiche neigt. Das persönliche Profil hilft dabei, besser zu verstehen, welche Bereiche besonders gut zu einem passt. Dieses Ergebnis ist eine Orientierung – es zeigt Tendenzen, aber keine festen Vorgaben.

  • Previous ProjectWien. Meine Geschichte

  • Next Projectwein.sinn: ein immersives Filmerlebnis!