Die neue Sonderausstellung in der Hofburg Innsbruck widmet sich der Entwicklung der Stadt vom späten Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Sie verfolgt, wie Kaiser Maximilian I. Innsbruck zur Residenz erhob und damit die Weichen für eine Stadtentwicklung stellte, die noch Jahrhunderte nachwirkte. Stadtplanung erscheint hier nicht nur als baulicher Prozess, sondern als Spiegel politischer Ideen, kultureller Strömungen und gesellschaftlicher Veränderungen. Mehr als 100 Exponate – darunter zahlreiche selten gezeigte Originale – lassen diesen Wandel lebendig werden.
7reasons wurde mit der Produktion der Medienstation 3D-Stadtmodell Innsbruck beauftragt. Grundlage dieser Medienstation bildet ein Geländerelief sowie ein im 3D-Druckverfahren gefertigtes Stadtmodell von Innsbruck zur Zeit von Maximilian I.. Mithilfe moderner Projektionstechnik wird die städtebauliche Entwicklung von der Römerzeit bis in die jeweiligen historischen Ausbauphasen anschaulich direkt auf dem Modell visualisiert. Ergänzend dazu vermitteln exemplarisch ausgewählte, digitalisierte Exponate auf dem Infoscreen vertiefende Einblicke in die dargestellte Epoche.
Bilder: © Burghauptmannschaft Österreich / © Innsbruck Tourismus / Kathrin Baumann




